Artist: INSENSE
Title: Soothing Torture
Homepage: INSENSE
Label: BLACK BALLOON RECORDS
Derbe, was uns INSENSE aus Norwegen hier abliefern. Eine Mischung aus Death Metal und MetalCore dröhnt aus den Boxen und lässt keine Hirnwindung unangetastet. Wer jetzt denkt, das sei wieder so ein langweiliges HateCore Ding, hat weit gefehlt. Musikalisch sind INSENSE wirklich ausgefeilt.
Langsame, düstere Parts und schnelle, aggressive Stellen geben sich hier die Klinke in die Hand, genau wie kurze prägnante Gitarrensoli, Schlagzeugorgien und perfekte Breaks. Abgerundet wird die gute Instrumentalarbeit durch einen mehr als gelungenen Gesang. Die Stimme grölt, schreit, lässt ihrem Hass freien Lauf, genau wie sie dann im nächsten Moment unglaublich melodisch klingt. Gefallen finden auch die Liedeinstiege. Das ein oder andere Mal fängt man ruhig an, um immer druckvoller zu werden, um schließlich in heillosem Geknüppel zu enden.
Wer auf Sachen wie MORNING AGAIN, BLOODLET, PANTERA etc steht, wird diese Platte lieben!
schwarz
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Einen schwierigen Brocken werfen mir die Norweger um den Grammy-Gewinner und Produzenten Tommy Hjelm da vor. Mit der „beruhigenden Qual“ soll die „New Wave of norwegian Heavy Metal“ (Oh, my Gosh!) eingeleitet werden. Im Grunde ist es aber nur ein dickes Stück komplexen und moderneren Thrash Metals bzw. MetalCores.
So sind als Einflüsse neben DIABLO und MACHINE HEAD auch NEUROSIS festzustellen, wobei deutlich zu bemerken ist, dass INSENSE nicht mehr so dermaßen ihre technischen Fähigkeiten raushängen lassen wie noch auf ihrem Debüt. Vielmehr setzen die Norweger ihr Können ein, um zwar komplexe, aber dennoch eingängige und groovige Kracher an den Start zu bringen. So gibt es mit „I, Deviant“ oder „The Forgiving Embrace“ schön groovige Mosh-Monster, welche auch den schon erwähnten DIABLO gut stehen würden (alleine schon weil die Vocals sich etwas ähneln). Dagegen stehen dann komplexe und auch brutale Tracks a la „Constriction“ mit vertrackten Riffs und auch Blasts, was dann wieder an NEUROSIS und auch MESHUGGAH erinnert. Dass mit einem so guten Produzenten in den eigenen Reihen ein gelungener Sound nur Formsache ist, dürfte sich da von selbst verstehen. Dies ist bei so einer doch recht derben Kost mehr als nur wichtig.
So ganz wollen sich mir einige Kompositionen nach mehrmaligem Hören noch nicht erschließen, aber ohne Frage befinden sich INTENSE auf dem absolut richtigen Weg ihre spielerische Qualitäten in gute, eingängige und dennoch anspruchsvolle Wege zu lenken. “Soothing Torture“ macht auf jeden Fall richtig Lust auf das, was da noch kommen mag!
Fafnir (29-07-2005)
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INSENSE
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13.05.2007
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