Artist: NOBODIES
Title: Oh Yes, There Will Be Blood
Homepage: NOBODIES
Label: EIGENPRODUKTION
Aus den Wäldern Norwegens sind die NOBODIES mit ihrem Debüt „Oh Yes, There Will Be Blood” zu uns gestoßen. Dort scheint man auch „Death Proof“ gesehen zu haben, zumindest ist auch hier gemäß des Covers ein Auto eine echte Gefahr für die holde Damenwelt. Ob Quentin Tarantino die Mucke der NOBODIES für seine Filme in die engere Wahl zöge, vermag ich allerdings nicht abschließend zu beantworten.
Wenn er mal Rock ’N’ Roll im Stil von AC/DC oder MOTÖRHEAD benötigt, kann er bei dem skandinavischen Quintett aber unbesorgt anklopfen. Die Herrschaften lassen es gleich mit dem Opener „Ride“ ordentlich krachen und haben ihrem Sänger passenderweise gleich mal den Namen „The Screamer“ gegeben und zweifelsohne wäre das Kerlchen in jeder AC/DC-Coverband gut aufgehoben. Das treibende „She Blew My Stereo“ geht ohne Umwege in Bein und Ohr, während „The Hit’n’Run“ auf eingängige Gitarrenriffs setzt. Die finden sich auch beim druckvollen „J.O.T.“ wieder, bevor „Swedish Girls“ den Nachbarinnen im Osten ein gitarrendominiertes Ständchen bringt. „Batcave“ ist hingegen auf flotte Art und Weise Batman gewidmet, dann finden die NOBODIES mit „Decibel Nightmare“ wieder zu klassischem Rock’N’Roll zurück. In diesem Sinne schließt sich auch „Nice Rack“ an, um mit „Thirty Dirty Machines“ einen knackigen Schlusspunkt zu setzen, bevor als Hidden Track noch die RAMONES mit „Blitzkrieg Bop“ zu neuen Ehren kommen.
Nicht eben die Neuerfindung des Rocks, aber solide skandinavische Kost, die vielleicht hier und da ein wenig zu sehr die gängigen Klischees bedient.
ump (21-04-2008)
Diese Seite wurde 340 mal aufgerufen.
Bisher keine Bewertungen
E-Mail-Adresse:
Text-EMailHTML-EMail
![]()