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LILY ELECTRIC - You’re In The Painting You Saw - Preisvergleich

LILY ELECTRIC - You’re In The Painting You Saw

Artist: LILY ELECTRIC
Title: You’re In The Painting You Saw
Homepage: LILY ELECTRIC
Label: PONYREC
Leserbewertung: 10.00 von 10 Punkten (1 Bewertungen)

LILY ELECTRIC - You’re In The Painting You Saw - Preisvergleich

LILY ELECTRIC sind sowohl in Dänemark als auch in Berlin zu Hause, wobei sich das Quartett im Grunde seit zwei Jahren ununterbrochen auf Tour befindet und seither die Indie-Herzen im Sturm erobert. Etwa als Support von MAXIMO PARK, THE KOOKS, COLD WAR KIDS und zuletzt Opener für SLUT. Nach drei Jahren im Proberaum und auf der Bühne folgt jetzt das erste Album der Skandinavier, das wir euch nicht vorenthalten möchten.

Gleich der Titeltrack, der das hörenswerte Dutzend eröffnet, gefällt mit wunderbar schrammeligen Gitarren und eingängigen Vocals, die Lust auf mehr machen. „Do You Miss Your Feathers“ gibt mehr Gas, bleibt aber weiterhin sehr tanzbar und spielerisch. Ebenso rhythmisch wie gefühlvoll schließt sich „Don’t Change The Suit When It’s You“ an, bevor „No Art Worth To Look of You“ ruhigere Töne anschlägt. Der Sound wird eine Spur sphärischer ohne an Druck zu verlieren, dann überrascht „Churchbells“ mit Melodien, die an die BEATLES und „Strawberry Fields“ erinnern. Auch das getragene „In Your Room“ scheint in den Sixties verwurzelt zu sein. Statt Indie-Geschrammel gibt’s einschmeichelnden Pop, der bei „No I See You Nowhere“ wieder Fahrt aufnimmt. Experimentierfreudiger präsentiert sich da „Do You Bear The Truth in Your Silver Hands“ und auch „Blasted“ versucht sich an verschiedensten musikalischen Zutaten, die ein entrücktes Ganzes ergeben. „Love Travels Far“ holt den Zuhörer mit seinem straighten Style wieder auf den Boden der Tatsachen zurück; ein gewisser schelmischer Unterton, für den vor allem die Keys verantwortlich zeichnen, bleibt jedoch unüberhörbar. Beim flotten „Naughty Girl“ schwingt derweil ein Hauch BEACH-BOYS-Surf-Feeling mit und schon macht „Malinke“ den instrumentalen Ausputzer, bei dem noch mal das Saxofon zu Gehör kommt, das auch schon „Churchbells“ und „Naughty Girl“ veredelt hat.

„You’re In The Painting You Saw“ ist ein bunter Indie-Mix, der viel Spielfreude und Virtuosität verrät. Das Zusammenspiel der Musiker klappt bestens, dabei verzichten LILY ELCTRIC auf lärmendes Tamtam und lassen ihre Musik stattdessen durch facettenreichen Arrangements wirken.

ump (14-04-2009)

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