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13TH MONKEY - Redefining the Paradigm of Bang - Preisvergleich

13TH MONKEY - Redefining the Paradigm of Bang

Artist: 13TH MONKEY
Title: Redefining the Paradigm of Bang
Homepage: 13TH MONKEY
Label: HANDS PRODUCTIONS
Leserbewertung: 8.83 von 10 Punkten (6 Bewertungen)

13TH MONKEY - Redefining the Paradigm of Bang - Preisvergleich

„Die Zeiten werden härter! Wir bekommen den Klang, den wir verdienen: […] Botschaften aus einer kalten Welt, hinter deren Funktionalität der Mensch zurückgetreten ist. Das Aufbegehren findet in den Kabelkanälen statt, im Ausreizen der Prozessoren, in der Dekodierung musikalischer Sedativa. Die Waffen zielen auf das Cortische Organ. […] Genormtes in Schutt und Asche legen durch Hyperakusis. System(ab)sturz ohne Reue.“

Soweit ein Auszug von der 13TH MONKEY Homepage zur Lage der elektronischen Nation. Und hier sprechen immerhin keine Unbekannten, denn hinter 13TH MONKEY verbirgt sich Soundgladiator Andreas „Thedi“ Thedens (KiEw) zusammen mit Harm Bremer (SONIC FICTION). Gemeinsam hat man zwar schon zahlreiche Live-Sets hingelegt (von denen übrigens mehrere kostenlos auf der Homepage des Projekts gesaugt werden können), aber nun erst kommt das Duo mit seinem ersten richtigen Studioalbum „Redefining the Paradigm of Bang“ um die Ecke, welches ganz programmatisch und konträr zu ihrer beschaulichen Heimat in der Lüneburger Heide jede Menge „Bang Bang“ enthält. Selbst werden die zehn fabrizierten Konstrukte als Digital Tech Fractures bezeichnet, worunter man sich letztlich vollends technoiden Club-Industrial vorzustellen hat.

Die Pulsuhr fast immer im roten Bereich, den Drehzahlmesser auf Anschlag und den Kessel voller Dampf – so gehen die beiden zu Werke. Die stampfenden Beats werden gerne mal mit Acid-artigen Frequenzen oder ähnlich schrillen Klängen versetzt, zudem wird fast überwiegend gesanglos gearbeitet. Nur in dem überlangen „Mister 29“ sowie bei „Anality“ wurde auf Vocal Samples von AMBASSADOR 21 zurückgegriffen. Highlights zu benennen fällt da eher schwer, recht ähnlich schlagen die Tracks gerade in der ersten Albumhälfte ihre audiblen Krater. „Oropax“ sei aber zumindest mal als sehr prägnant und repräsentativ genannt. Zum Ende der Scheibe hin ist dann sogar noch eine Steigerung in Sachen verrückter Klänge und abgedrehter Spuren festzustellen! Dadurch insgesamt ein irres Teil und definitiv nichts fürs Sanatorium.

gerrit [pk] (28-10-2009)

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